Jahreshauptversammlung 2007

Zum Bild: Ehrung für Hermann-Josef Frisch für 25 Jahre Vorstandstätigkeit und viele Verdiente in der Allersberger und im DJK-Verband: (v.l.) Stv. Diözesanvorsitzender Reinhard Eichiner, Alfred Stadler, Hermann-Josef Frisch, Dekan Peter Tontarra und Hubert Fries.

Bereichte der Abteilungen Damengymnastik, Volleyball, Tischtennis, 1.+2. Mannschaft,  Alten Herren, Triathlon/Laufen, Stockschützen:

Umfangreich fielen die Berichte der einzelnen Abteilungen bei der Generalversammlung der DJK aus. In Neun Abteilungen ist das sportliche Geschehen aufgeteilt, die alle von wechselnden Erfolgen berichteten.

Gerda Rupp berichtete in kurzen Worten von den Aktivitäten der Damengymnastik, die jeweils dienstags ab 19 Uhr zusammentreffen und mit einem Abschlussessen und Mithilfe bei den einzelnen Festlichkeiten der DJK auch gesellschaftliche Ereignisse pflegen.

Auf über 90 Mitglieder ist mittlerweile die Volleyballabteilung angewachsen. Allein vier Jugendmannschaften, drei Damen- und zwei Herrenmannschaften konnte Frank Blacha vermelden. Dabei zeigte er sich über das Abschneiden der Herren 1 frustriert, weil der Wideraufstieg in die Bezirksoberliga nicht geschafft werden konnte, die 2. Herrenmannschaft verbuchte lediglich einen Sieg in der Kreisliga. Die Damen 1 hatte zu Beginn zwar mit einer Rumpfmannschaft und ohne Trainer gewaltige Probleme, nahm aber dann eine positive Entwicklung und konnte sich stetig steigern und den Klassenerhalt sichern. Auffangen musste diese Probleme die Damen 2 und damit den Abstieg in die Kreisklasse hinnehmen. Bei den Damen 3 ging es vor allem um den Einstieg und Erfahrung sammeln, habe aber den Grundstein für zukünftige Erfolge gelegt. Den Abstieg muß wohl nach den Worten Blachas auch die weibliche A-Jugend von der Bezirksliga und die Kreisliga hinnehmen, wogegen die weibliche B-Jugend mit dem 7. Tabellenplatz den Erhalt in der Bezirksklasse sich sichern konnte. Optimistisch zeigte sich Blacha über die männliche C-Jugend mit dem 4. Platz in der Bezirksliga. Er warb für engagierte Personen in seiner Abteilung.

Von 14 spielberechtigten Herren und 10 bis 15 Jugendlichen berichtete Robert Glier von der Tischtennisabteilung. Die Vereinsmeisterschaft hatte sich Michael Hirscheider vor Robert Glier und Wolfgang Stiebitz gesichert. In der laufenden Runde nimmt die Herrenmannschaft den 7. Platz in der 2. Kreisliga ein, erstmals seit Jahren ist auch wieder eine Jungemannschaft gemeldet, die in der 2. Kreisliga Nord sich mit dem 5. Platz wacker schlägt.

Ziel der 1. Mannschaft der Seniorenfußballer ist der Klassenerhalt mit einem einstelligen Tabellenplatz, gab Jörg Hüber die Marschroute bekannt. Froh zeigte er sich deshalb, dass Spielertrainer und Spielbetreuer ihre Arbeit um ein weiteres Jahr fortsetzen. Dabei sei die Vorrunde durchwachsen verlaufen, die erste Mannschaft konnt auf dem 9. Tabellenplatz überwintern, bei der 2. Mannschaft hofft er nach dem 11. Tabellenplatz auf eine aufsteigende Tendenz. Bei den

„Alten Herren“ werden nach dem Bericht von Manfred Kobras Privatspiele ausgetragen. Die 16 aktiven Fußballer bestritten 2006 17 Spiele mit sieben Siegen, drei Unentschieden und sieben Niederlagen, während man bei einem Kleinfeldturnier den 1. Platz belegte. Für 2007 sind bereits 19 Spiele vereinbart worden sowie drei Kleinfeldturniere. Gesellschaftlich hob er das Schafkopfturnier hervor, das auch wieder am Freitag, 20. April veranstaltet wird.

Aktiv ist auch die Triathlonabteilung, wie Kurt Holzapfel bekannt gab. Mehrere Marathonläufe und Triathlonveranstaltungen hat die Abteilung absolviert. Albert Gumpp und Raimund Mähringer konnten dafür bei der Landkreissportlerwehrung ausgezeichnet werden. Auch 2007 wird die Abteilung mit sechs Mitgliedern wieder am Challenge teilnehmen und einige Marathonveranstaltungen absolvieren. Derzeit am erfolgreichsten sind wohl die Stockschützen, die in den Wintermonaten auf dem Eis und in den Sommermonaten auf Asphalt aktiv sind.

Bernhard Mayer berichtete von 42 Stockschützen und der Teilnahme an Verbandsturnieren und dem Frankenpokal und konnte nicht ohne Stolz verkünden, dass auf Asphalt der Aufstieg in die Bezirksliga und auf Eis erst jüngst der Aufstieg in die Bezirksoberliga gelang. Ei eigenes Turnier hatte die Abteilung im Sommer und auch das Bürgerstocken mit ein guten Beteiligung durchgeführt. Gesellschaftlich nannte er das Bockbierfest, das heuer am Freitag, 30. März im Vereinsheim der DJK stattfindet.

Bereicht der Fußballjugend:

Wohl die größte Abteilung bei der DJK ist der Jugendfußball. Denn mehr als 200 Jugendliche sind dort tätig, mit denen 24 Betreuer arbeiten. In der kommenden Saison 2007/08 „müssen“ 12 Mannschaften gemeldet werden und „dies nur mit DJK-Spielern“, wie Heinz Röber als Gesamtjugendbetreuer betonte.

Bei der A-Jugend sind derzeit vier Spieler des SV Eintracht eingebunden, ansonsten sind auch derzeit in den elf Mannschaften nur „Eigengewächse“. 216 Ligaspiele wurden im Berichtszeitraum absolviert, konnte Röber mit stolzen Zahlen aufwarten. Etwas besser könnten die Erfolge bei der A- und der B-Jugend sein, zeigte er sich froh, dass beide Mannschaften nicht absteigen können. Da scheint die C-Jugend Musterexemplar zu sein, denn mit 11 Siegen und lediglich einer Niederlage ist man mit 79:12 Toren Tabellenführer. Einen guten Mittelfeldplatz nimmt die D-Jugend ein, die fünf Siege bei vier Niederlagen vorweisen kann. Gleich vier Mannschaften hat die E-Jugend vorzuweisen. In der letzten Frühjahrsrunde wurde dabei die E1 Gruppensieger, die E2 stellt in der Halle und im Freien den Abonnementmeister. Zufrieden sind die Betreuer auch mit den Leistungen der E3, die in der Frühjahrs- und Herbstrunde jeweils einen guten Mittelfeldplatz belegte, was auch für die E4 zutrifft. Sehen lassen können sich nach den Worten Röbers auch die F1 und F2, die jeweils 14 Spieler vorweisen können. Noch mehr Erfolg verspricht sich Röber in den kommenden Runden, weil alle Spieler dem jüngeren Jahrgang angehören und trotzdem nur gegen Hilpoltstein und Greding ihre Spiele verloren hatten. 30 Spieler hat auch die G-Jugend, die jüngste DJK-Truppe, die beim Hallenturnier in Büchenbach den 2. Platz belegte und dabei lediglich gegen den Sieger Greuther Fürth ein Unentschieden hinnehmen musste. Neu ist eine Mädchenmannschaft, die voraussichtlich in der nächsten Runde angemeldet wird. Bisher hatten sie nur Freundschaftsspiele absolviert.

Röber zeigte sich stolz, dass in allen Mannschaften nur Allersberger Jungs spielen, „bei uns gibt es keine Fußballlegionäre“. Der Gesamtjugendleiter ließ auch das Kleinfeldturnier im Juni letzten Jahres mit 86 Mannschaften und weit über 1000 Gästen nicht unerwähnt, „das war bombastisch“, dankte er Helmut Schnell für dessen Organisation. Dies war auch besonders groß bei dem veranstalteten Fußballferiencamp zu Beginn der Sommerferien mit 90 Kindern, die alle „Riesenspaß“ an den drei Tagen auf dem DJK-Sportgelände hatten. Dazu kommt noch die Schülerweihnachtsfeier mit über 300 Gästen, bei der 206 Trainingsanzüge an die aktiven Spieler und Betreuer ausgegeben wurden.

Bereichte des Hauptverein:

Einen großartigen Vertrauensbeweis erhielt der Vorstand der DJK bei der Generalversammlung am vergangenen Samstagabend im Saal des Kolpinghaus. Ohne Gegenstimme wurde die drei Vorsitzenden, Hermann-Josef Frisch, Alfred Stadler und Hubert Fries in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso versieht Helmut Schnell weiter das Amt des Schatzmeisters, während Werner Ehrensberger Geschäftsführer bleibt. Herbert Rupp, Robert Heitner, Manfred Kobras, Jochen Lauber und Raimund Mähringer wurden zu Beisitzern gewählt, während Leo Bauer und Friedrich Braun erneut zu Kassenprüfern bestellt wurden.

Auch ansonsten verlief die Versammlung äußerst harmonisch. Die Mitglieder zeigten sich mit den Berichten und Vorträgen ohne Nachfragen zufrieden und die Vorstände sowie die verschiedenen Abteilungen berichteten von Erfolgen oder manchmal auch weniger erfolgreichem Abschneiden. Eine große Ehrung konnte Hermann-Josef Frisch bei der Versammlung erfahren. Er wurde vom stellvertretenden Diözesanvorsitzenden Reinhard Eichiner mit Ehrenurkunde des DJK-Bundesverbandes und dem DJK-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Eichiner bezeichnete Frisch als sehr pflichtbewusst, er habe nahezu an keiner Versammlung gefehlt und Delegiertenämter auf Bayern- und Deutschlandebene im DJK-Verband wahrgenommen. „Für den langjährigen Einsatz und die wertvollen Verdienste“ erhielt er diese seltene und hohe Auszeichnung. Daran hängte sich auch die örtliche DJK gleich dran. Denn Hermann-Josef frisch ist seit mittlerweile 25 Jahren im Vorstand tätig, versah von 1982 bis 1996 den Posten des Schriftführers, war seitdem bis ins Jahr 2005 1. Vorsitzender und seit 2005 einer der drei Vorsitzenden. „Durch die heutige Wiederwahl wird er noch weitere Jahre für unsere DJK dazufügen“, sagte Alfred Stadler als Mitvorsitzender und überreichte Frisch unter dem Beifall der Versammlungsteilnehmer als „Dankeschön“ einen Reisescheck für ein Wochenende mit Ehefrau Stephanie. „Ich bin immer für die DJK da“, sicherte Frisch bescheiden und zurückhaltend seinen weiteren Einsatz zu.

Begonnen wurde die Versammlung mit dem Discolied „Was wir allein nicht schaffen, das schaffen wir zusammen...“. „Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass wir gemeinsam stark sind“, betonte Hubert Fries bei der Begrüßung und dankte allen im Verein ehrenamtlich Tätigen, „nur durch diese Unterstützung und dieses Engagement stehen wir so da“. Den Ausdruck „echt stark“ der positiven Überraschung stellte Dekan Peter Tontarra als Geistlicher Beirat in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen, denn in der sportlichen Betätigung könne man Kraft schöpfen und darin auch Gottes Kraft und Fürsorge verspüren. Die Menschen wachsen mit Gottes Kraft über sich hinaus und Sport treiben sei auch eine Einladung der Gemeinschaft, alles „echt stark“.

Vorsitzender Alfred Stadler stellte den Rechenschaftsbericht vor, bei dem er neben den zwölf Vorstandssitzungen auch die gemeinsamen Veranstaltungen der DJK auflistete, nicht ohne auch hie und da ein paar mahnende Worte anzubringen. Mit einem Betreueressen wurde allen ehrenamtlich Tätigen Dank gesagt und als Pflichtstunden wurden Arbeitsdienste eingeführt. Stadler berichtete von einer Kooperation aller dreier Fußballvereine in der Marktgemeinde und ließ den Familientag mit einem gemeinsamen Gottesdienst und sportlichen Betätigungen auf dem DJK-Gelände nochmals Revue passieren. Stadler streifte die Theateraufführungen im Herbst ebenso wie die durchgeführte Christbaumversteigerung, zu der er sich für die Zukunft wieder eine größere Beteiligung der Mitglieder wünschte. Dagegen zeigte er sich erfreut über den Erfolg des gemeinsam mit der Kolpingfamilie durchgeführten Faschingsballs, was auch für die Zukunft beibehalten werden solle. Auch die derzeitige Baumaßnahme, ein Anbau an die DJK-Sporthalle, war Bestandteil des Berichts. Im Mai soll die Maßnahme abgeschlossen werden, die gemeinsam mit dem Musikverein durchgeführt wird. Beide schaffen damit Lagermöglichkeiten, mit denen für die DJK die beengten Verhältnisse in der Sporthalle wieder beseitigt werden sollen.